Ägypten, Geschichte einer Kreuzfahrt. Von den Pyramiden bis nach Abu Simbel.
Einer meiner großen Reiseträume war schon immer Ägypten und seine Pyramiden. Schon als kleines Mädchen hat mich das Mystische, Fremde und Unbekannte, das von diesem Land mit seiner geheimnisvollen Historie ausgeht, fasziniert. Auch meinem Mann habe ich das irgendwann einmal erzählt. Und dann hat er mich überrascht mit den Flugtickets nach Hurghada. Von diesem Tag an war für mich sozusagen „Ausnahmezustand“. Ich werde den Nil sehen und die Pyramiden und die Tempel und und und…..
Ich habe alles in mich aufgesogen, was ich an Infomaterial bekommen konnte. Und die letzte Nacht vor unserem Abflug habe ich nicht Koffer gepackt (die waren schon seit 1 Woche fertig bestückt in der Ecke gestanden), sondern alte „National Geographics“ – Journale studiert. Schließlich sammelte ich alles was mit Ägypten zu tun hat, über Jahre hinweg.
Aber lest auf den nächsten Seiten, was diese Tour für mich bedeutet hat und wie ich aus dem Staunen nicht mehr herauskam.
<dago>
Auf den nächsten Seiten werdet ihr immer wieder das Wort Bakschisch sehen, das ist eigentlich indisch und bedeutet Almosen oder Trinkgeld.
Wenn ihr, und das nicht nur in Ägypten, Bakschisch gebt, bedenkt immer die Relationen. Das Durchschnittseinkommen in Ägypten beträgt ca. 1400,- US Dollar. Wohlgemerkt im Jahr. Wenn ihr also einem Kofferträger für 10 m tragen ein Trinkgeld von 2 Euro gebt, verdient er besser als ein Professor an der Uni. Wie sollen die Jungen dann motiviert werden sich durch eine lange Ausbildung zu quälen?
Glaubt bitte nicht, das ihr den Kindern, die z. B. vor dem Flughafen rumlungern, was Gutes tut, wenn ihr "spendet". Übrigens, auch Sachspenden werden nahezu immer in Geld gewandelt, das dann bei einem "Supervisor" landet.
Bakschisch gibt's nur gegen Leistung, und in angemessenem Umfang!
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