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NilkreuzfahrtZwei Tage nach unserer Landung in Hurghada bestiegen wir
den Bus, der uns nach Luxor zum Kreuzfahrtschiff
bringen sollte. Und schon wieder war ich aufgeregt. (Ihr
müßt wissen,
dass ich durchaus 2 Stunden Auto fahre, nur um 20 Minuten "Schiffle
fahren" zu können. Ich liebe es.) Nach einer etwa
vierstündigen
Busfahrt kamen wir am Nil an. Während der Fahrt konnte man den
Wandel
der Vegetation von der trostlosen Wüste zum grünen
Niltal beobachten.
Die Bauern leben in einfachen Hütten, in denen auch das Vieh
untergebracht ist. Zunächst blieb das Schiff noch 2 Tage vor Anker und wir erkundeten mit anderen Passagieren die Sehenswürdigkeiten in und um Luxor. Es gab den Tempel von Luxor und den Tempel von Karnak. Diese beiden Tempel sind durch eine Sphingenallee verbunden. Abends bestaunten wir dann im Tempel von Karnak die Lightshow, welche die Geschichte Ägyptens durch Lichteffekte an einzelnen Tempelgemäuern und verschiedenen Stimmen umreißt. Absolut sensationell und unbedingt sehenswert. Man fühlt sich in eine Märchenwelt versetzt. Auch den Tempel der Königin Hatschepsut in Theben besichtigten wir. Der
Tag, an dem das Schiff ablegte war gekommen. Wir stürmten alle
an Deck,
um zu sehen, was sich da so bot. Auf dem Sonnendeck bekamen wir
Getränke serviert und als das Schiff volle Fahrt aufgenommen
hatte,
gingen wir in die Kabine zurück um uns für das
Abendessen umzuziehen.
Als wir in unsere Kabine kamen wackelten die Wandleuchten, der
Aschenbecher auf der Ablage neben dem Schrank drohte auch gleich
herunterzufallen und im Bad zitterte die Flasche mit Duschgel ganz
allmählich von der Ablage Richtung Duschwanne. Wir hatten zwar
registriert, dass unser Zimmer das Letzte im Gang war, aber dass der
Maschinenraum des Schiffes angrenzte leider nicht. Ist uns egal, wir
fahren ja tagsüber und da sind wir dann eh auf dem Sonnendeck
um was zu
sehen, dachten wir. Wir freuten uns an der Figur, die uns der Zimmerboy
aus einem Handtuch geformt hatte und die mitten auf unserem Bett stand.
Übrigens war das jeden Tag eine andere Figur und
natürlich nicht mit
unseren Gebrauchshandtüchern gefertigt. Mal saß ein
Schwan mit
Sonnenbrille auf unserem Bett und mal ein Elefant mit Hut und
gestrecktem Rüssel auf dem Fernsehsessel. Ihr könnt
euch kaum
vorstellen, wie wir manchmal gelacht haben. Silvester 2003/2004 haben wir auf dem Schiff gefeiert. Jeder hat sein kleines Schwarzes angezogen, dann ging es erst mal zum Essen. Die Küchencrew lieferte eine Show, die alles in den Schatten stellte, vom Apéritiv bis zum Dessert kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Ich gehe bewußt nicht näher auf dieses Thema ein, weil ich nicht zu viel verraten möchte. Erlebt es einfach selbst. Nach dem Essen ging´s in der Bar weiter: ausgelassene Stimmung, gute Musik und um Mitternacht ein verheißungsvoller Blick meines Mannes in meine Augen..... Auch die Silvesterfeier war wie in einem Märchen aus 1001 Nacht. |
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