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Es versteht sich als kulturhistorische Institution für jedermann. Die Ausstellungsstücke zeigen den geschichtlichen Zeitraum von der Antike bis in die Neuzeit.
Die Bandbreite der Exponate geht von gruselig bis informativ. So werden Amputationssägen, Brenneisen, Knochenbohrer und andere obskure Instrumente des Barock und der Renaissance ebenso ausgestellt wie die Zahnreißwerkzeuge der "Bader" und die Schröpfeisen und Messer der damaligen Chirurgen.
Ebenso kann man Zeugnisse der frühen Hochkulturen Griechenlands, Roms, Ägyptens und Chinas sehen.
So lassen die Instrumente der „Zahnreißer“ bei Besuchern oft die Erleichterung erkennen, nicht in dieser Zeit leben zu müssen.
Eines der zentralen Themen ist die Augenheilkunde. Von den „Starstechern“ auf den Jahrmärkten bis zur modernen Augenheilkunde kann man die Entwicklung dieser Desziplin im Medizinhistorischen Museum bewundern.
Kernstück des eleganten Bauwerks ist der anatomische Hörsaal mit seinem barocken Deckenfresko.
Kontaktadresse:
Deutsches Medizinhistorisches Museum
Anatomiestr. 18-20
Alte Anatomie
85049 Ingolstadt
Telefon: 0841 305-1860
FAX: 0841 910844
E-Mail: deutschesmedizinhistorischesmuseum@ingolstadt.de
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