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Das Ingolstädter Münster, Zur Schönen Unserer Lieben FrauDas Ingolstädter Münster "Zur Schönen Unserer Lieben Frau" das auch Liebfrauenmünster genannt wird, wurde im Jahre 1425 vom Wittelsbacher Herzog Ludwig dem Gebarteten gestiftet. Ca. 1525 war sie fertiggestellt. Eigentlich sollte das Münster die Begräbniskirche Ludwigs werden. Aber Ludwig starb in der Gefangenschaft, und so wurde nichts aus der Beerdigung im Münster. Der Hochaltar wurde in der Zeit, im Jahre 1572, als als das Münster Stadtkirche in Ingolstadt und auch Universitätskirche war, anlässlich des hundertjährigen Bestehens der Universität, erschaffen. Das Münster ist heute noch eines der zentralen Bauwerke in Ingolstadt. Es überragt alle Gebaude der Innenstadt.
Die Ausmaße des Ingolstädter Münsters sind enorm. Das Münster ist 89m lang und 37m breit, die Höhe des Mittelschiffes beträgt 28m, die Höhe der beiden Seitenschiffe 23m. Für das 15. Jahrhunder aussergewöhnlich ist auch , dass die beiden Türme über Eck gestellt sind. Diese beiden Türme erreichen eine höhe von 62m (Nordturm) und 69m (Südturm). Laut eine der Legenden um das Ingolstädter Münster hat der Teufel aus Ärger über den Kirchenneubau einen schweren Stein nach der Kirche geschleudert, um sie wieder einzureißen. Diesen Stein hat ein gewisser Berthold, seines Zeichens Wachszieher, gekauft und vor seinem Haus abgelegt. Daher hat die Straße "Am Stein" ihren Namen. Es heißt, der Teufel fliegt heute noch, vor lauter Wut, unablässig ums Münster. Bis heute ist, auch bei Windstille, auf der Nordseite ein Luftzug zu spüren. Daher kommt ein alter Ingolstädter Spruch: (Quelle: Ingolstadt, von Rudolf Koller) Wer an der Obern Pfarr kein Wind, In der Schulgass kein Kind, Am Schliffelmarkt keine Leut Hat gsehn. Is net z'Ingolstadt gwen. |
Informationen zum Münster in Ingolstadt:
Die offizielle Webseite des Bistums Eichstädt zum Ingolstädter Liebfrauen Münster. |
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